Schmerlitz
| Die Sorben |
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Wer die Lausitz bereist, wird schon durch die zweisprachige Beschilderung von Orten, Bahnhöfen, Straßen oder auch Landkarten auf die Einmaligkeit dieses Gebietes aufmerksam. In diesem Teil Deutschlands ist ein slawisches Volk beheimatet. Es sind deutsche Staatsbürger, deren Muttersprache Sorbisch ist. Sie gehört der Familie der slawischen Sprachen an. Sorbisch wird neben der deutschen Sprache gesprochen und an über 50 Schulen in Sachsen und Brandenburg gelehrt.
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Die Sorben sind ein Teil der Ureinwohner, die bereits über 1000 Jahre in dem Gebiet zwischen Elbe und Oder gemeinsam mit der deutschen Bevölkerung leben. Die Sorben, auch Wenden genannt, wurden 631 erstmals in der fränkischen Chronik des Fredegar erwähnt. Etwa 60 000 Sorben bekennen sich heute zu ihrer Nationalität. Lausitz ist die geographische Bezeichnung für das Gebiet zwischen dem Spreewald im Norden und dem Lausitzer Bergland im Süden. Der Name "Lausitz" ist slawischen Ursprungs und bedeutet soviel wie "Wasserloch, -pfütze" und verweist auf eine wasserreiche Gegend. |
Auf diesem schönen Flecken Erde ist die Sorbische Volkstanzgruppe Schmerlitz zu Hause.
Alle Mitglieder kommen aus den sorbisch-katholischen Dörfern der Oberlausitz. Hier pflegen sie auch außerhalb der Bühne ihre Bräuche, zu denen unter anderem das Osterreiten und das Maibaumwerfen gehören.



